Fragen & Begriffe
Hier erklären wir die Wörter, die auf dieser Seite vorkommen – kurz und ohne Fachchinesisch.
Kleines Lexikon
- Balkonkraftwerk
- Eine kleine Solaranlage mit wenigen Solarmodulen. Sie wird über einen Wechselrichter an das Stromnetz der Wohnung angeschlossen. Der erzeugte Strom wird direkt im Haushalt genutzt. Der offizielle Name ist „Steckersolargerät“.
- Solarmodul
- Eine Platte aus vielen Solarzellen. Sie wandelt Sonnenlicht in Gleichstrom um. Ein Balkonkraftwerk hat meist ein bis vier Module.
- Wechselrichter
- Solarmodule liefern Gleichstrom. Im Haushalt wird Wechselstrom genutzt. Der Wechselrichter wandelt den einen in den anderen um. Er ist das Bindeglied zwischen Modulen und Stromnetz.
- Wp (Watt-Peak)
- Die Nennleistung eines Solarmoduls, gemessen unter genormten Laborbedingungen. Im Alltag liefert ein Modul meist weniger, zum Beispiel bei Wolken, Wärme oder schräger Sonne. 1.000 Wp sind 1 kWp (Kilowatt-Peak).
- kWh (Kilowattstunde)
- Eine Kilowattstunde ist die Strommenge, die ein Gerät mit 1.000 Watt in einer Stunde verbraucht. Ihr Stromanbieter rechnet in kWh ab, zum Beispiel 35 Cent pro kWh.
- Einspeisung
- Strom, den Sie gerade nicht selbst verbrauchen, fließt aus der Wohnung ins öffentliche Stromnetz. Das nennt man Einspeisung. Bei Balkonkraftwerken wird dafür in der Regel keine Vergütung gezahlt.
- Eigenverbrauch
- Der Anteil des selbst erzeugten Stroms, den Sie direkt im Haushalt verbrauchen. Nur dieser Anteil spart Geld, weil Sie dafür keinen Strom kaufen müssen.
- Stromspeicher
- Ein Akku, der tagsüber nicht genutzten Solarstrom speichert. Abends oder nachts gibt er ihn wieder ab. So steigt der Eigenverbrauch. Die Größe wird in kWh angegeben.
- Verschattung
- Schon teilweiser Schatten auf einem Modul kann den Ertrag deutlich senken. Deshalb ist der Standort wichtig.
- Smarte Steckdose
- Ein Zwischenstecker zwischen Steckdose und Gerät. Er lässt sich per App, Zeitplan oder Zentrale ein- und ausschalten. Viele Modelle messen auch den Stromverbrauch.
- Smartes Heizkörperthermostat
- Ersetzt den normalen Drehregler am Heizkörper. Es regelt die Temperatur nach einem Zeitplan, zum Beispiel nachts oder wenn niemand zu Hause ist.
- Zigbee
- Eine Funktechnik, über die viele Smart-Home-Geräte miteinander sprechen. Sie braucht wenig Strom. Meist ist eine Zentrale nötig (oft „Bridge“ oder „Gateway“ genannt).
- Home Assistant
- Eine kostenlose Software, mit der sich Geräte verschiedener Hersteller an einer Stelle steuern lassen. Sie läuft auf einem kleinen Rechner zu Hause, also ohne Cloud des Herstellers.